
Umzüge kosten Geld. Dieses Statement ist zunächst einmal unumstößlich. Denn nur die wenigsten Umziehenden haben das Glück, alle Arbeiten erledigen zu können, ohne dafür etwas zu bezahlen. Selbst diejenigen, die sich kostenlos einen Transporter ausleihen und auf die Mitarbeit freiwilliger Umzugshelfer vertrauen können, werden sich an anderer Stelle mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Umzugspreisen befassen müssen. Zum Beispiel dann, wenn es an die Planung der Wohnungseinrichtung und die erforderlichen Maßnahmen zur Renovierung oder Instandsetzung der bisherigen wie auch der zukünftigen Wohnungen oder Häuser geht. Mit steigenden Ansprüchen der im Haushalt lebenden Personen steigen zwangsläufig auch die Umzugspreise. Und zwar mitunter erheblich, wenn man vieles oder gar alles beim Umzug von Profis erledigen lassen möchte. Allerdings besteht berechtigte Hoffnung, dass man die Umzugspreise relativ gering halten kann, indem man die Planung rechtzeitig beginnt und sich ein genaues Bild von den Wünschen und notwendigen Vorkehrungen für den Umzug verschafft.
Was kostet ein Umzug mit einer Möbelspedition?
Genau überlegen, was Profis übernehmen sollen oder müssen
Oft reicht schon eine ausführliche Bestandsaufnahme zu den eigenen Fähigkeiten und denen der potentiellen Helfer. Was kann ich tatsächlich selbst tun, um die Umzugspreise nicht ausufern zu lassen? Kann ich mir einen Umzugswagen unentgeltlich bei Freunden leihen? Kann ich mir einen Wechsel des Wohnortes mit einem Umzugsunternehmen leisten? Die Liste der möglichen Fragen ist lang. Checklisten vom Profi können eine große Hilfe sein, um keinen Punkt zu vergessen, der sich auf die Umzugspreise auswirken kann. Erhalten kann man solch ausführliche Aufstellungen mit allen beachtenswerten Punkten am schnellsten über das Internet. Alternativ bieten auch viele Umzugsfirmen ihren Kunden in spe Checklisten.
Checklisten verschaffen Überblick über jeden Umzugsschritt
Die Aufteilung der anstehenden Schritte erfolgt in der Regel in zwei Phasen.
Phase 1: Die Wochen vor dem Umzug, in denen alles geplant wird.
Phase 2 bezieht sich auf die akuten Maßnahmen wie das Beladen der Umzugskartons und den Möbeltransport und im letzten Teil der Umzugsplanung stehen die behördlichen Ummeldungen und ähnliche Dinge an. Gerade der angesprochene Möbeltransport kann zu einem Anstieg der Umzugspreise führen. Sollen die Umzugsfirmen neben dem Transport zudem den Abbau (samt Wiederaufbau am neuen Wohnort) des Mobiliars sowie Arbeiten wie die Montage und Demontage der Einbauküche oder das Packen der Kartons übernehmen, wirkt sich dies aus logischen Gründen auf die kalkulierten Umzugspreise aus. Mehr Eigeninitiative von Seiten der Umziehenden lässt die Umzugspreise letztlich geringer ausfallen als bei der Vergabe eines Komplett-Umzugs an eine Firma.
Verschiedene Anbieter – unterschiedliche Umzugspreise
Günstigere Umzugspreise können Umziehende erreichen, wenn sie vor der Beauftragung eines Umzugsunternehmens erst einmal prüfen, welche Kosten für welche Dienstleistung in der Branche üblicherweise in Rechnung gestellt werden. Denn wie überall gibt es auch bei Umzugsfirmen einen durchaus ordentlichen Spielraum zwischen den günstigsten und den teuersten Tarifen. Hinsichtlich der Qualität der Leistungen muss dies nicht zwingend mit Unterschieden verbunden sein. Ein Blick auf die Internetseiten der Unternehmen verrät, ob sie Mitglied in einem der Branchenverbände sind. Eine solche Mitgliedschaft ist ein guter Hinweis auf Seriosität. Die Verbände selbst können ebenfalls eine Hilfe sein, um als Umziehender in Erfahrung zu bringen, welche Umzugspreise bei welcher Umzugs-Größenordnung im Normalfall realistisch sind. Und auch der Mut zu verhandeln, kann sich vielfach lohnen. Der Kostenvoranschlag muss nicht den abschließenden Fixkosten entsprechen. Ebenso stehen die Chancen gut, günstige Umzugspreise zu erzielen, wenn die Buchung schon einige Zeit vor dem großen Tag erfolgt und man nicht unbedingt am Wochenende umziehen muss.
Fahrzeug-Miete online leicht gemacht
Die frühe Suche nach dem richtigen Partner und kundenfreundlichen Umzugspreisen erweist sich auch beim Umzugswagen als sinnvoller Ansatz. Rabatte für frühe Fahrzeug-Reservierungen sind bei vielen Autovermietungen an der Tagesordnung – insbesondere über die Online-Portale der Unternehmen. Und durch die Zahlung mit der Kreditkarte eines Partnerunternehmens der Vermieter kann eine mit etwas Glück eine Senkung der Umzugspreise erreicht werden. Die berechneten Nebenkosten sollten in den Verträgen zum Mietverhältnis des Umzugswagens ebenfalls genau studiert werden, um unnötig hohe Umzugspreise zu vermeiden.
Die goldene Regel beim Umzug könnte wie folgt lauten: Ein großes Unterfangen hat hohe Umzugspreise zur Folge, kleinere Vorhaben können günstiger realisiert haben. Umziehende, die clever planen, vergleichen und abwägen, können aber bei jedem neuen Umzug bei den Umzugspreisen Einsparungen erreichen, um mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung zu haben.

